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Die Initiative „Pro Standort Realschule Beuel“ kämpft weiter

Am 9. Februar 2017 haben wir den Startschuss für die Sammlung von Unterschriften für unser Bürgerbegehren gesetzt. Die Initiative wurde zahlreich von den Bonner Bürgerinnen und Bürgern unterstützt, aber leider waren es nicht genug Unterschriften um gegen den Ratsbeschluss vom 08.12.2017 anzukämpfen.

Mit der Abgabefrist am 17.04.2017, genau zum Osterwochenende, haben wir am 13.04.2017 etwas über 500 Unterschriftenlisten bei der Stadt Bonn zur Auszählung eingereicht.

Am 06.03.2017 haben wir Akteneinsicht nach dem Informationsfreiheitsgestzt beantragt, bis heute haben wir keine Antwort von der Stadt Bonn  erhalten. Dies zeugt von einer gelebten Politik von CDU, FPD und den Grünen  in Bonn, alles zu verschweigen, um die Interessen dieser Koalition durchzusetzen.

Aber wir möchten uns trotzdem bei allen Unterstützern bedanken – wir haben für die Kinder gekämpft und unser Ruf hallt mit Sicherheit in vielen Ohren der Politiker nach.

 

Foto: Barbara Fromann

 


Es gibt 1.000 gute Gründe zum Verbleib der Realschule Beuel am jetzigen Standort….

=>…hier erst einmal die 5 Wichtigsten davon.

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Mit ihrem Beschluss vom 08.12.2016 entscheidet sich die Ratsmehrheit gegen das eindeutige Votum der Schulkonferenz, sowie gegen die mehrheitliche Meinung der Eltern, Schülerinnen und Schüler, sowie Lehrerinnen und Lehrer am jetzigen Standort der Realschule Beuel zu bleiben. Eine sachliche Argumentation die Schule als „Lebensraum“ zu betrachten, sowie die hohe Identifikation mit dem Schulgebäude, dem  großzügigen Schulgelände und mit dem Schulstandort in Beuel-Mitte mit seiner fast 70-jährigen Tradition wurden nicht berücksichtigt. Weitere Argumente, wie das Erreichen von sportlichen und kulturellen Einrichtungen zu Fuß, den nicht mehr effizient durchführbaren naturwissenschaftlichen Unterricht, sowie den Förderunterricht durch Raummangel, die Einbußen von qualitativ und quantitativ hochwertigen Schulsport durch enorme Fahrzeiten, wurden ebenso wenig in der Entscheidungsfindung akzeptiert, sondern nur der wirtschaftliche Aspekt betrachtet. Die Schulpflegschaft wurde vor vollendete Tatsachen gestellt und in den Entscheidungsprozess nicht mit eingebunden. Auf lange Sicht ist der „Zwangsumzug“ eine falsche Entscheidung, sieht man die anwachsenden Schülerzahlen in den nächsten Jahren. Der Stadtteil Beuel mit seinen ca. 60.000 Einwohnern verliert in Mitte dadurch eine langbestehendes Identifikationsmerkmal unwiderruflich. Somit wird es längerfristig keine konkurrenzfähige Realschule rechtsrheinisch in Bonn mehr geben.

 

„Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht“

Bertolt Brecht

 

 

 

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